Himmlische Eroberung

(in der Anthologie: "Heiße Bescherung")

Rowohlt Verlag

ISBN: 3499252929

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Inhalt

 

Es knistert unterm Weihnachtsbaum.Wenn es draußen kalt und dunkel ist, sorgen drinnen nicht nur die Kerzen am Weihnachtsbaum für prickelnde Wärme. Zehn erfolgreiche Erotikautorinnen beweisen: In der schönsten Zeit des Jahres locken Versuchungen der ganz besonderen Art ...

Inhaltsverzeichnis

«Auf engstem Raum»
von Regina Nössler
«Brust oder Keule»
von Sophie Andresky
«Bye, Bye Dr. Feelgood»
von Luna
«Das Abendmahl»
von Laura Méritt
«Der Connaisseur»
von Corinna Rückert
«Ein ganz besonderer Adventskalender»
von Susanna Calaverno
«Engel im Schnee»
von Patricia Amber
«Himmlische Eroberung»
von Astrid Martini

«Hot 'n' Cold»
von Carolin C. Franke
«Michelle und ihre Weihnachtsmänner»
von Aveleen Avide

 

Leseprobe

Himmlische Eroberung - Auszug

Er öffnete eine Flasche Sekt, griff nach zwei Gläsern, näherte sich, ohne den Blick von ihr zu wenden, dem Bett und setzte sich neben sie.
Viktoria reckte sich, beobachtete ihn dabei, wie er die Flasche öffnete und die beiden Gläser füllte. Er reichte ihr ein Glas und prostete ihr zu.
Erneut spürte sie seine magische Anziehungskraft. Ganz gegen ihre Gewohnheit leerte sie ihr Glas in einem Zug und reichte ihm das Glas zum Nachschenken. Der Sekt beschwingte sie, hielt ihre Sinne hellwach, obwohl ihr Körper müde war. Überdeutlich war sie sich seiner Gegenwart bewusst, spürte die knisternde Atmosphäre, die sie beide umgab.
Eine ganze Weile sahen sie sich schweigend in die Augen.
Er streckte die Hand aus und strich ihr zart über die Wange.
Viktoria erschauerte unter seiner Berührung. Am liebsten hätte sie sich erneut in seine Arme gestürzt und ihn gebeten, sie nie wieder loszulassen. Ihr Gefühl für ihn war übermächtig, und zu ihrer Freude entdeckte sie in seinen Augen aufrichtige Wärme.
Herzklopfend senkte sie ihre Lider und genoss seine Hand auf ihrer Wange. Nach einer langen Weile legte sie ihre Hand auf die seine.
Beide schwiegen – und jeder hing seinen Gedanken nach. Gedanken, die sich sehr ähnelten.
Viktoria ergriff zuerst das Wort: „Die Weihnachtsfeier ist mittlerweile sicher zu Ende. Was würde deine Frau sagen, wenn du anschließend nicht zu ihr nach Hause kommst?“
„Sie würde es mir sehr übel nehmen.“
„Würdest du es darauf ankommen lassen?“
„Nein!“
„Wieso nicht?“
„Ich liebe sie.“
„Aber wäre es  nicht reizvoll, die Nacht auch einmal mit einer anderen Frau zu verbringen? Einmal in den Armen einer anderen einzuschlafen und wieder aufzuwachen?“
In seinen Augen blitzte etwas auf: „Wieso fragst du?“
„Mich interessiert, was in den Köpfen verheirateter Männer so vorgeht."